Rassehundeverein Forst e.V.
Rassehundeverein      Forst e.V.

Begleithunde-Ausbildung

Das Tor zum Hundesport öffnet sich für viele Prüfungssportarten nur, wer eine bestandene Begleithundeprüfung (BH) vorzuweisen hat.

 

Doch auch etliche Gemeinden oder auch Versicherungen bieten sowohl Ermäßigungen ihrer Steuern oder Gebühren an, wenn der Hund eine Begleithundeprüfung bestanden hat.

 

Der Vorteil liegt auf der Hand: In der BH wird zum einen der Hundeführer zunächst in einer theoretischen Prüfung auf sein Hundewissen in den verschiedensten Bereichen getestet. Nur, wer diesen ersten Teil schriftlich besteht, darf danach im Unterordnungsteil seinen Hund dem Leistungsrichter vorführen.

 

Hier werden die Leinenführigkeit und die Freifolge des Hundes beurteilt. Winkel und Wenden sind ebenso zu zeigen, wie das Verlassen des sitzenden und liegenden Hundes. Auch muss man durch eine sich bewegende Personengruppe mit seinem Hund, ohne, dass der Hund Interesse an den anderen Menschen zeigt. Abgerundet wird die BH mit dem Abrufen des Hundes aus rund 30 m in den Vorsitz, um dann in der Grundstellung diesen Teil zu beenden.

 

Da immer zwei Teams gleichzeitig auf dem Platz die Unterordnung zeigen, liegt der eine Hund von Team A solange ab, bis Team B seine Unterordnung beendet hat. Danach wird getauscht. Und so weiter.

 

Nach diesem Teil folgt der sogenannte Verkehrsteil (VT). Hier prüft der Richter den Hund auf die Verkehrstauglichkeit, was nichts anderes bedeutet, dass der Hund von vorn und hinten passierende Jogger, Radfahrer oder Inlinefahrer, Passanten und auch entgegenkommende Hunde ruhig und desinteressiert passieren soll. Auch hier werden Begegnungen des Alltags mit Autos, engen Menschengruppen und etliches mehr geprüft. Hat man zusammen alle drei Teile erfolgreich durchlaufen, ist die BH bestanden.

 

Bevor jedoch alles erst beginnen kann, wird der Hund einer sogenannten Unbefangenheitsprüfung unterzogen. Der Richter prüft mit geschultem Auge, das Wesen des Hundes in kleinen Übungen auf dem Gelände des Vereins. Auch die obligatorische Chipkontolle gehört dazu. Zeigt sich hier ein Hund aggressiv oder auch sehr unsicher, kann der Leistungsrichter das Team von der praktischen Prüfung ausschließen.

 

Die BH ist damit also auch im Wesentlichen eine Prüfung, um zu zeigen, dass man einen verträglichen Hund führt, Sachverstand besitzt und damit auch ein Stückweit Vorbild ist.

Bei Interesse oder Fragen sprechen Sie uns gerne an oder besuchen unsere Trainingsgruppe. Die Übungszeiten finden Sie „hier“.

 

Kontakt: Sportwart@rhv-forst.de

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